Es gibt Themen, über die redet man nicht. Und dann gibt es Themen, über die redet man erst recht, weil sonst niemand es tut.
Stuhlinkontinenz gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Ein Wort, das klingt wie ein medizinischer Endgegner, aber sich im Alltag eher anfühlt wie ein chaotischer Mitbewohner, der ungefragt in dein Leben eingezogen ist und ständig Überraschungspartys schmeißt. Und weil ich keine Lust habe, mich dafür zu schämen, schreibe ich heute darüber. Mit Humor. Mit Ehrlichkeit. Und mit ein bisschen „Leute, entspannt euch mal“. --- 1. Der Moment, in dem du merkst: Dein Darm hat eigene Pläne Es gibt diese Tage, da läuft alles super. Und dann gibt es Tage, da läuft… na ja… anderes. Der Darm ist wie ein DJ, der plötzlich beschließt, einen Track zu spielen, den niemand bestellt hat. Ohne Vorwarnung. Ohne Übergang. Ohne Rücksicht auf deinen Terminkalender. Und du stehst da und denkst: „Ach, du bist also heute wieder in Stimmung. Super.“ --- 2. Die Gesellschaft: „Darüber redet man nicht.“ Ich: „Hold my coffee.“ Ich schwöre, sobald man das Wort ...