💬 Wenn der Körper Grenzen setzt – und der Kopf trotzdem weitermacht
Es gibt Tage, da fühlt sich jeder Schritt an wie ein kleiner Sieg. Und andere, da ist selbst das Aufstehen eine Herausforderung. Ich lebe mit den Folgen von zwei Tumoroperationen am rechten Bein, einem Wirbelbruch und mittlerweile sieben Bandscheibenvorfällen. Das rechte Bein bleibt taub, das linke wird durch die Wirbelsäulenprobleme bis zu dreißig Mal am Tag gefühllos. 500 Meter ohne Hilfsmittel sind mein Limit – danach zwingt mich der Schmerz zum Stehenbleiben. In den letzten Monaten bin ich mehrfach gestürzt, einfach weil die Beine manchmal nicht mehr mitmachen. Längeres Sitzen? Nach einer halben Stunde meldet sich der Rücken mit Schmerzen, die mich zwingen, aufzustehen – egal, wo ich bin. Seit meiner Lungenembolie ist selbst Treppensteigen ein kleiner Kampf um Luft. Asthma tut sein Übriges und sorgt dafür, dass ich ohne Spray kaum durchatmen kann. Und dann ist da noch das, worüber viele schweigen: Harn- und Stuhlinkontinenz, seit 21 Jahren unverändert. Kein T...