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Es werden Posts vom Juli, 2026 angezeigt.

„Der Moment im Supermarkt, der mich überrascht hat“

Es gibt Tage, da läuft alles normal – und dann gibt es Tage, an denen man selbst ein bisschen… naja… ausläuft.   Mir ist das neulich beim Einkaufen passiert. Ein kleiner Fleck an der Hose, nichts Dramatisches, aber sichtbar genug, dass man es bemerken konnte. Ich war gerade dabei, meine Sachen aufs Band zu legen, als eine junge Dame kurz zögerte, mich ansah und dann freundlich sagte: „Ich glaube, da ist ein kleiner Fleck. Nur damit’s dir nicht unangenehm wird.“ Dieser Satz hat mich mehr berührt, als ich erwartet hätte. Nicht, weil mir die Situation peinlich war – solche Momente gehören zu meinem Alltag. Sondern weil sie ehrlich, respektvoll und menschlich war.   Keine komischen Blicke, kein Tuscheln, kein Wegschauen. Einfach ein ehrlicher Hinweis, der mir eine potenziell unangenehme Situation erspart hat. Ich habe mich bedankt, gelächelt und gemerkt, wie viel Kraft in solchen kleinen Begegnungen steckt.   Viele Menschen wissen nicht, wie sie reagieren solle...

Was „Ich kann gerade nicht“ wirklich bedeutet

Es gibt Tage, da wache ich auf und weiß schon beim ersten Schritt: Heute entscheidet nicht mein Kopf, sondern mein Körper.   Und das ist der Punkt, den viele nicht verstehen. Für Außenstehende sieht es aus wie „Er will nicht“.   Aber die Wahrheit ist: Ich würde gerne. Ich kann nur nicht. Nach meiner zweiten Tumor‑OP war das besonders brutal. Fast zwei Jahre lang konnte ich so gut wie nichts machen, obwohl ich innerlich gebrannt habe, wieder aktiv zu sein. Ich wollte raus, wollte arbeiten, wollte leben – aber mein Körper hat mich jedes Mal ausgebremst. Nicht ein bisschen, sondern komplett. Ich konnte nicht laufen, nicht stehen, nicht sitzen ohne Schmerzen. Und wenn du nicht laufen kannst, wird die Inkontinenz zu einem Problem, das kaum jemand begreift.   Bei mir ist es ja nicht so, dass ich merke, dass ich muss. Harn und Stuhl laufen einfach.   Und wenn du dich nicht bewegen kannst, nicht schnell reagieren kannst, nicht mal eben wohin kommst – dann...

💥 Drei Tage Magen‑Darm – und mein Alltag im Ausnahmezustand

Es gibt Tage, da spielt der Körper einfach sein eigenes DJ‑Set – und zwar ohne Rücksicht auf meinen Kalender, meine Energie oder meine Nerven. Die letzten drei Tage waren genau so ein Set: Magen‑Darm‑Chaos, kombiniert mit Harn- und Stuhlinkontinenz. Und ganz ehrlich: Das ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch mental einfach nervig hoch zehn. 🌀 Wenn der Körper sagt: „Heute nicht, Bruder.“ Magen-Darm ist ja schon für Menschen ohne Inkontinenz ein Volltreffer.   Aber wenn du eh schon mit Hautstress, Reibung, Verbrauch und Routinen jonglierst, dann wird aus einem schlechten Tag ganz schnell ein Dreitagefestival der Geduld. Mein Alltag sah ungefähr so aus: - Aufstehen, merken: „Oh wow, wir sind wieder im Hardcore‑Modus.“ - Verbrauch checken – und feststellen, dass der Materialverbrauch explodiert, weil du einfach viel häufiger wechseln musst. - Hautpflege starten, obwohl du eigentlich nur wieder ins Bett willst. - Versuchen, trotzdem normal zu funktionieren, weil der A...

💬 Wenn der Körper Grenzen setzt – und der Kopf trotzdem weitermacht

Es gibt Tage, da fühlt sich jeder Schritt an wie ein kleiner Sieg. Und andere, da ist selbst das Aufstehen eine Herausforderung.   Ich lebe mit den Folgen von zwei Tumoroperationen am rechten Bein, einem Wirbelbruch und mittlerweile sieben Bandscheibenvorfällen. Das rechte Bein bleibt taub, das linke wird durch die Wirbelsäulenprobleme bis zu dreißig Mal am Tag gefühllos. 500 Meter ohne Hilfsmittel sind mein Limit – danach zwingt mich der Schmerz zum Stehenbleiben. In den letzten Monaten bin ich mehrfach gestürzt, einfach weil die Beine manchmal nicht mehr mitmachen. Längeres Sitzen? Nach einer halben Stunde meldet sich der Rücken mit Schmerzen, die mich zwingen, aufzustehen – egal, wo ich bin. Seit meiner Lungenembolie ist selbst Treppensteigen ein kleiner Kampf um Luft. Asthma tut sein Übriges und sorgt dafür, dass ich ohne Spray kaum durchatmen kann.   Und dann ist da noch das, worüber viele schweigen: Harn- und Stuhlinkontinenz, seit 21 Jahren unverändert. Kein T...

„Lidl, mein Dekubitus und die Inkontinenz – ein perfekter Morgen… nicht.“

Heute gibt’s wieder Realtalk aus meinem Alltag.   > Körper gegen Dennis, Runde 384.   > Und natürlich passiert sowas nicht zuhause, nicht wenn’s praktisch wäre – nein, mitten im Lidl. --- 🛒 Einkaufen bei Lidl – und mein Körper so: Überraschung! Ich wollte eigentlich nur schnell ein paar Sachen holen.   Nichts Großes, nichts Dramatisches.   Aber meine Stuhlinkontinenz hatte offensichtlich andere Pläne. Mitten zwischen Gemüse und Tiefkühlpizza meldet sich mein Darm und sagt:   „Bruder, wir machen jetzt.“   Und ich so:   „Bitte nicht. Bitte JETZT nicht.“   Aber wie ihr wisst – Kontrolle ist ein Luxus, den ich aktuell nicht habe. Und als wäre das nicht schon genug, hab ich ja immer noch meinen Dekubitus, der sowieso jede Bewegung zu einer Challenge macht.   Eine volle Windel ist da ungefähr das Schlimmste, was passieren kann. --- 🚫 Lidl und das Toiletten‑Dilemma Jeder weiß: Lidl hat keine Kunde...

Die stille Stärke hinter dem Tabu

Wie es ist, mit einem Tabu zu leben Wenn Menschen über Stärke reden, meinen sie meistens das Offensichtliche: große Entscheidungen, laute Statements, sichtbare Kämpfe.   Meine Realität sieht anders aus. Meine Stärke ist oft leise. Sie passiert nicht auf Bühnen, sondern im Badezimmer, im Supermarkt, auf dem Weg zur Arbeit, im Kopf, wenn niemand zuschaut.   Ich lebe mit einem Thema, über das viele nicht sprechen wollen: Inkontinenz.   Ein Wort, das für die meisten maximal in der Werbung vorkommt – für mich aber Alltag ist.   Und genau da beginnt das Problem: Nicht die Inkontinenz selbst ist das Schlimmste, sondern das Tabu darum. Was Tabu mit mir gemacht hat Ein Tabu ist wie ein unsichtbarer Filter über deinem Leben.   Es entscheidet, was „okay“ ist und was „peinlich“.   Es sagt dir nicht direkt: „Du bist falsch“, aber es sorgt dafür, dass du dich genau so fühlst. Ich habe lange gedacht:   - „Das darf niemand wissen.“...

Wie Social Media hilft – und manchmal nervt

💬 Zwischen Bühne und Spiegel Social Media ist für mich wie ein Spiegel mit eingebautem Lautsprecher: Es zeigt, wer ich bin, und lässt gleichzeitig alle anderen etwas dazu sagen.   Ich liebe die Möglichkeit, Menschen zu erreichen, Themen sichtbar zu machen, über die sonst niemand spricht. Ohne TikTok, Insta & Co. wäre mein Weg mit „Noch ganz dicht?“ wahrscheinlich nie so weit gekommen.   Aber – und das ist der ehrliche Teil – manchmal ist es auch einfach laut. Zu laut. 🚀 Die guten Seiten - Community‑Power – Menschen, die sich gegenseitig Mut machen, weil sie sich in meinen Videos wiederfinden.   - Sichtbarkeit – Themen wie Inkontinenz bekommen endlich Gesichter und Geschichten.   - Direkter Austausch – Kommentare, die ehrlich sind, nicht perfekt.   - Kreative Freiheit – Ich kann ernste Themen mit Humor verbinden, ohne dass jemand vorher fragt, ob das „geht“. 😤 Die nervigen Seiten - Algorithmus‑Launen – Du gibst alles, und plötzlich...

„Noch ganz dicht? Mein Hintern sagt: eher nicht – Teil 2“

Heute gibt’s wieder Realtalk aus meinem Alltag.   Nicht beschönigt, nicht weichgespült, einfach so, wie es ist.   Weil ich euch als Community nah bei mir haben will — und weil ich weiß, dass viele von euch genau solche Nächte kennen. --- 🔥 Mein Hintern leuchtet immer noch wie ein Warnsignal Der Dekubitus ist aktuell auf einem Level, bei dem ich offiziell sagen kann:   Wenn mein Hintern noch röter wird, muss ich ihn als Verkehrsleuchte anmelden. Es ist nicht nur unangenehm — es ist ein Dauerzustand, der mich jede Bewegung spüren lässt.   Und ja, ich mache Witze darüber, aber die Realität ist:   Es brennt, es zieht, es nervt, es macht mich fertig. --- 🚿 Duschen? Ein täglicher Bossfight Ich hab’s ja schon gesagt:   Selbst klares Wasser fühlt sich an wie Säure. Ich stehe unter der Dusche, das Wasser läuft runter, und mein Körper schreit:   „Warum tust du mir das an?“   Und ich denke mir:   „Bruder, i...

„Mein Hintern und ich – ein Abenteuer namens Dekubitus“

Willkommen zu einer neuen Folge aus meinem Alltag:   „Dennis vs. Körper – Staffel 7, Episode: Warum brennt mein Hintern wie ein Chili‑Contest?“ 🔥 Was bei mir gerade abgeht Ich hab aktuell einen Dekubitus.   Und bevor jemand denkt: „Oh, das klingt fancy“ — nein.   Das ist nicht fancy.   Das ist die Champions League der wunden Stellen. 🩹 Was ist ein Dekubitus überhaupt? Ein Dekubitus ist eine Druckstelle, die entsteht, wenn Haut und Gewebe zu lange gequetscht werden.   Also stell dir vor, du sitzt ewig auf derselben Stelle, die Haut wird nicht richtig durchblutet, und irgendwann sagt dein Körper:   „Bruder… ich geb auf.“ Das Ergebnis:   Eine Stelle, die wund wird, sich entzündet, brennt, nässt oder einfach nur schreit:   „Setz dich anders hin, sofort!“ Besonders gefährdet sind Menschen, die: - viel sitzen müssen   - wenig Gefühl oder Kontrolle im Bereich haben   - durch Inkontinenz zusätz...

Mein Weg auf TikTok: Zwischen DJ-Pult, vollen Windeln und leerem Hass

Wenn ich TikTok öffne, sehe ich zuerst das, was mich antreibt: Menschen, die lachen, nachdenken, sich verstanden fühlen. Mein Content ist nicht „klassisch“. Ich bin DJ, ich liebe Musik, ich liebe Lives – aber ich spreche auch über ein Thema, das viele lieber unter den Teppich kehren würden: Inkontinenz, volle Hosen, Windeln. Dinge, die im Alltag real sind, aber im Internet oft nur als Witz oder Ekelvorlage vorkommen. Und genau da fängt die Geschichte an. --- Mein Content: Warum ich über Windeln rede – und es auch weiter tun werde Ich könnte es mir leicht machen und nur DJ-Content posten. Musik, Mixe, Lives, Party. Das kann ich, das macht mir Spaß. Aber ich habe mich bewusst dafür entschieden, mehr zu zeigen als nur die „coole“ Seite. - Ehrlichkeit: Ich zeige etwas, das viele verstecken. Windeln, volle Hosen, Tabuthemen. - Normalität: Ich will zeigen, dass solche Themen Teil von echten Leben sind – nicht peinliche Ausrutscher. - Haltung: Ich stehe dazu, dass ich mich nicht dafür schäme....

Mein großes Seni‑Paket & warum diese Kooperation für mich so besonders ist.

In den letzten Tagen ist bei mir richtig viel passiert.  Ich habe ein großes Paket von Seni bekommen – vollgepackt mit Produkten, die ich nicht nur testen, sondern auch in mehreren TikTok‑Videos vorstellen werde. Für mich ist das ein echter Meilenstein, denn die Zusammenarbeit mit Seni bedeutet mir unglaublich viel.  Sie unterstützen meine Mission, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und jüngeren Betroffenen eine Stimme zu geben. 💙 Warum diese Kooperation für mich so wichtig ist.  Ich spreche offen über ein Thema, das viele lieber verschweigen würden.  Und genau deshalb ist es so wertvoll, einen Partner zu haben, der nicht nur hochwertige Produkte herstellt, sondern auch versteht, wie wichtig Aufklärung ist. Seni gibt mir die Möglichkeit, Produkte zu zeigen, die wirklich helfen – und das macht meine Arbeit authentisch, ehrlich und nahbar. Ich habe bereits mehrere TikTok‑Videos gedreht, darunter ein großes Unboxing, Produktvorstellungen und Alltagsszenen, in denen ...

Warum für mich kein Stoma und kein Urinbeutel in Frage kommenEine persönliche Antwort auf einen gut gemeinten, aber für mich falschen Vorschlag

Heute habe ich unter meinem Video den Kommentar gelesen:   „Warum keinen künstlichen Darmausgang (Stoma)? Warum kein Urinbeutel? Wäre doch besser.“ Ich verstehe, dass diese Frage wahrscheinlich nicht böse gemeint ist. Viele Menschen denken bei Inkontinenz oder schweren Darm-/Blasenproblemen direkt an „medizinische Lösungen“ wie Stoma oder Urinbeutel und sehen Windeln eher als Notlösung.   Für mich ist es aber genau andersherum: Ein Stoma oder Urinbeutel wäre für mein Leben eine viel größere Einschränkung als das Tragen von Windeln. Und ich möchte erklären, warum. --- 1. Ein Stoma ist ein massiver Eingriff in meinen Körper Stoma bedeutet nicht: „Du hast dann halt einen praktischen Ausgang und bist das Problem los.“   Es bedeutet: Eine Operation, bei der der Darm durch die Bauchdecke nach außen verlegt wird. Ähnlich ist es beim Urinbeutel, wenn der Urin über eine künstliche Öffnung nach außen geleitet wird. Für mich persönlich ist das ein Punkt, an dem ich ga...

Es geht los und wird echt spannend.

In den letzten Wochen ist unglaublich viel passiert. Ich habe die ersten Schritte gewagt, um meine Mission weiter voranzubringen: Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und die Sichtbarkeit jüngerer Betroffener zu erhöhen. Dafür habe ich verschiedene Firmen kontaktiert – mit dem klaren Ziel, einen starken Partner zu finden, der diese Reise mit mir geht und mich dabei unterstützt, Aufklärung, Mut und echte Informationen nach außen zu tragen. Jetzt ist es so weit: Ich bekomme die ersten Produkte von TZMO mit ihrer Marke Seni zugeschickt.   Für mich bedeutet das nicht einfach nur ein Paket – es ist der erste echte Schritt in eine Zusammenarbeit, die mir persönlich sehr viel bedeutet. Es fühlt sich spannend, aufregend und gleichzeitig unglaublich motivierend an. Endlich beginnt etwas, das ich mir lange gewünscht habe: ein Partner, der versteht, wie wichtig dieses Thema ist und wie viel Aufklärung noch fehlt. In den nächsten Tagen wird es deshalb richtig aktiv auf meinen Kanälen. Ic...