Auf zu neuen Taten auf TikTok – gegen das Tabu

Seit rund sieben Jahren bin ich auf TikTok unterwegs, seit zwei Jahren auch aktiv als DJ. Doch am 18.05.2026 habe ich etwas Neues gestartet:  
Mein Format „Noch ganz dicht? – Ich gegen das Tabu“, passend zu meinem Blog. Und ich muss sagen: Ich bin selbst überrascht, wie stark und positiv die ersten Reaktionen sind. Es fühlt sich an, als wäre ich endlich genau auf dem Weg, auf den ich so lange hingearbeitet habe – meinen Teil dazu beizutragen, das Tabu rund um Inkontinenz zu brechen.

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Der erste Livestream – und ein Moment, der mich berührt hat


Gleich am ersten Tag habe ich einen Livestream gestartet. Ein Thema, über das kaum jemand spricht – aber über das ich nach 21 Jahren Erfahrung mit Harn- und Stuhlinkontinenz mehr als genug erzählen kann.  
Und dann passierte etwas, das mich wirklich bewegt hat: Drei Gäste trauten sich, live mit mir über das Thema zu sprechen.  

Das war ein besonderer Moment. Ein Moment, der mir gezeigt hat, dass es manchmal nur eine Person braucht, die den ersten Schritt macht. Nicht jeder möchte offen darüber reden – und das ist völlig okay. Viele hören einfach zu, fühlen sich verstanden, nicht allein, und nehmen für sich etwas Wertvolles mit. Genau dafür mache ich das.

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Fragen, Austausch und ein Kopf voller Input

Was mich besonders gefreut hat, waren die vielen Fragen der Zuschauer. Das hat mir den Einstieg enorm erleichtert.  
Denn auch wenn ich sechsmal die Woche live bin und auflege – ein reiner Redestream über Inkontinenz ist eine ganz andere Herausforderung. Vor allem, wenn der Kopf so voll ist mit Gedanken, Erfahrungen und Ideen wie meiner.

Trotzdem war dieser erste Stream ein voller Erfolg. Und deshalb habe ich am 20.05.2026 direkt nachgelegt – diesmal mit einem klaren Thema:

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„Fühle dich sicher – und du fühlst dich sicher“

In diesem Stream habe ich darüber gesprochen, wie meine Anfänge waren:  
Welche Ängste ich hatte.  
Was ich dachte, was andere über mich denken.  
Und welche Lösungen mir geholfen haben, mich sicherer zu fühlen.

Denn eines habe ich gelernt:  
Man geht viel selbstbewusster mit seiner Inkontinenz um, wenn man sich keine Sorgen mehr über Auslaufen, Geruch oder sichtbare Momente machen muss.  
Sicherheit schafft Freiheit. Und Freiheit schafft Mut.

Auch dieser Stream war unglaublich stark. Die Nachrichten, die mich davor, währenddessen und danach erreicht haben, reichten von:

- „Danke, dass du das machst.“  
- „Ich habe da noch Fragen…“  
- „Du hast mich ermutigt, auch ein Tabuthema anzusprechen.“

Solche Rückmeldungen bedeuten mir viel. Sie zeigen mir, dass ich etwas bewege – und dass es richtig ist, weiterzumachen.

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Und jetzt?

Ich freue mich schon auf den nächsten Stream.  
Ich habe noch so viele Themen, so viele Erfahrungen, so viele Gedanken, die ich teilen möchte.  
Und wenn ich damit auch nur einer Person Mut mache, dann hat sich jeder einzelne Moment gelohnt.

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